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Blindengerechte Nachrüstung für vier Ampelanlagen

Erkrath. Um blinden und sehbehinderten Menschen die Teilnahme am Straßenverkehr zu erleichtern, wurden in Erkrath vier der neun stadteigenen Ampeln mit akustischen und taktilen Elementen nachgerüstet.

Die Elemente der Blindensignalisierung bestehen aus einem Taster mit Orientierungston, Vibrationssignal und einem Lautsprecher. Der Ton erleichtert sehbehinderten Menschen das Auffinden des Ampelmastes. Daneben gibt es die Vibration am Taster und einen Freigabeton aus dem Lautsprecher, die eine Grünschaltung der Ampel auch für blinde und sehbehinderte Menschen wahrnehmbar machen.

Die Lautstärke der akustischen Signale passt sich dabei automatisch an den Umgebungslärmpegel an. So werden die Signale beispielsweise bei vorbeifahrenden Lastwagen lauter und bei nächtlicher Ruhe entsprechend leiser, damit Anwohnerinnen und Anwohner nicht gestört werden.

Ausgestattet wurden die Anlagen in
- Alt-Erkrath: Schlüterstraße/Bahnstraße
- Unterfeldhaus: Gerhart-Hauptmann-Straße
- Hochdahl: Sedentaler Straße/Trills und Sedentaler Straße/Rankestraße
Die Kosten der Nachrüstung beliefen sich auf insgesamt 41.000 Euro.